Es wird geraten, dass man eine Matratze nicht länger als zehn Jahre nutzt. Danach ist sie durchgelegen und bietet nicht mehr die richtige Unterstützung für den Rücken. Beim Kauf einer neuen Matratze ist zu beachten, dass diese auf den eigenen Körper abgestimmt sein muss. Je schwerer ein Mensch ist, desto härter sollte die Matratze sein, damit man nicht zu stark durchhängt. Auch die körperliche Fitness hat einen Einfluss darauf, wie hart die Matratze sein muss. Zusätzlich sollte man noch beachten, ob man Bauchschläfer, Rückenschläfer oder Seitenschläfer ist.
Es gibt die verschiedensten Materialien, aus denen Matratzen angefertigt werden. Die bekannteste Form ist die Federkernmatratze, bei der einzeln angebrachte Federn an jeder Stelle im Bett für einen passenden Druck sorgen. Diese können dann auch in der Härte variieren, damit zum Beispiel Schultern und Hüfte tiefer in die Matratze einsinken können, als die Beine oder die Taille. Bei Schaumstoffmatratzen gibt es große Unterschiede. Einfacher Schaumstoff hat eine gewisse Härte, die angenehm sein kann. Bei günstigen Modellen kann es aber sein, dass sich in der Mitte schnell eine Vertiefung bildet, durch die der Rücken gekrümmt wird. Eine hochwertige Matratze unterstützt den Körper auch nach mehreren Jahren noch so gut, dass man gerade liegen kann. Eine weitere Variante ist die Wassermatratze. Hier ist ein mit Wasser gefüllter Kern als Liegefläche besonders anschmiegsam. Wasserbetten werden bei manchen Rückenleiden empfohlen, sind für Bauchschläfer aber häufig ungemütlich weich.
Beim Matratzen-Einkauf sollte man sich auf jeden Fall genug Zeit nehmen, alle Varianten gegeneinander zu testen und auch eine Weile liegen zu bleiben. Am besten nimmt man auch ein geeignetes Kopfkissen mit, damit man die Schlafsituation gut nachstellen kann. Wer die Verpackung der Matratze geschlossen hält, darf sie auch einige Wochen zu Hause testen. So kann man wirklich herausfinden, wie man auf der neuen Matratze schläft. Bei kurzem Liegen ist eine endgültige Entscheidung oft nur schwer möglich.